Fazit

Veröffentlicht in Uncategorized am Oktober 8, 2010 von Philipp A.

Habe in den 18 Tagen viel erlebt, viel kennen- und dazugelernt, auch wenn man es kaum als Urlaub ansehen konnte, wie ich finde. Ich war regelmäßig beeindruckt, aber auch genauso angeödet manchmal, von den Lebensumständen und Schwierigkeiten. Die 2 Tage nach der Verabschiedung der anderen haben mich dann nochmal richtig genervt, weil ich eigentlich auch nur noch nach Hause wollte. Da ich dort aber auch nur 2 Tage Zeit hatte, bis es nach Hamburg ging, ist das natürlich recht Mau ausgefallen, aber in Duisburg hätte ich wahrscheinlich im Moment auch schonwieder Langeweile, wenn ich nichts Neues erleben würde.

Ich denke meine Urlaube werden in Zukunft hauptsächlich so aussehen, wie die Chinareise, um mal ein wenig was anderes zu sehen. Ob das aus dem Backpacking nächstes Jahr was wird weiss ich noch nicht, aber werde es denk ich in den nächsten Wochen erfahren.

Heimreise (29.09.10)

Veröffentlicht in Uncategorized am Oktober 8, 2010 von Philipp A.

Traurig war es ein wenig, aber langsam hatte ich auch die Nase voll von China, chinesischem Essen und der „ungewohnten“ Umgebung. Um 5 Uhr stand ich auf, packte meine Sachen, und war erleichtert, dass ich lediglich eine Stunde verschlafen hatte und von selbst wach wurde, was anderes hätte mich nämlich nichtmehr geweckt. Daraufhin fuhr ich mit der Metro 1-2 Stunden zum Flughafen, um dort weitere 1-2 Stunden auf den Check-In zu warten und zu schlafen, mit dem Fahrradschloss an Koffer und Rucksack gefesselt um Diebstahl vorzubeugen.

Nach einem großen Schluck Sab Simplex, um meinen Magen ein wenig zu beruhigen, was letztendlich trotzdem nur in schmerzhaften 2-3 Klogängen endete, saß ich dann auch schon im Flugzeug. Die Ausstattung war diesmal unschlagbar. Jeder Sitz hatte einen Bildschirm in der Kopflehne, an dem man ca. 20 unter anderem aktuelle Filme gucken konnte, mit einer großen Anzahl an Spielen, die man auch hätte mit seinem Sitznachbar über Multiplayer spielen können, sowieso Musik in allen Richtungen.

9 Stunden, ein paar Filme und eine Runde Skat später ging es in Moskau ab ins Terminal zum Warten. Auch wenn die Organisation am Flughafen wieder der letzte Dreck war, freute ich mich über Terminaleigenes W-LAN, das mich die 2 Stunden überbrücken liess, bis ich in einen Schrottflieger kam mit stickiger Luft, Schnöseln als Sitznachbarn, Enge im Sitz und allgemeinem Unwohlsein.

Endlich in Frankfurt angekommen bestanden meine ersten Stunden Deutschland aber auch wieder nur aus Rumsitzen und Zeitvertreiben mit dem Laptop, bis in 5 Stunden mein ICE kam, in dem ich dann auch direkt einschlief und bis Duisburg auch nichtmehr wach wurde. Da mein Sitznachbar sich gottseidank mit einer Frau nebenan unterhielt, hörte ich im Halbschlaf aus dem Gespräch den Namen Duisburg und wurde ruckartig wach, als ich mitbekam, dass der ICE dort schon steht und ich sofort den Zug verlassen musste, was grad noch hinhaute.

Da ich meinen Hausschlüssel in der Uni deponiert hatte, musste ich dann mit allem Gepäck erst dort hin laufen, um danach nochmal genau in die andere Richtung durch den Bahnhof zu marschieren, um endlich in mein Bett zu kommen.

Letzter Tag in der Altstadt (28.09.10)

Veröffentlicht in Uncategorized am Oktober 8, 2010 von Philipp A.

Nachdem ich heute Morgen Festgestellt hatte, dass ich ausser mit dem Taxi gar keine Möglichkeit habe noch vor Sonnenaufgang an den Bund zu kommen, habe ich mal wieder lange geschlafen und mir einen gemütlichen Tag gemacht.

Als ich Nachmittags das Haus verlief war es schon zu spät um den Garten beim Jade-Buddha-Tempel zu besuchen, weshalb ich dann einfach nur durch die Altstadt lief, auf der Suche nach billigen Mitbringseln und einem kleinen, dicken Buddha, nach dem ich mich schon lange zur Dekoration sehnte. Da diese aber nur aus Plastik waren und ein wenig billig aussahen, entschloss ich mich dagegen und kaufte überhaupt nichts.

Als es dann dunkel wurde zog ich durch die richtige Altstadt mit den kleinen verwinkelten Gassen, in die es normalerweise keine Touristen verschlägt, wovon ich auch keinen einzigen sah. War sehr interessant zu sehen wie dort die Leute lebten ohne Einfluss von nervigen Touristen. Einige gute Fotos sind dabei auch rausgekommen, auch wenn ich mehrmals darauf hingewiesen wurde, bitte doch kein Foto zu machen, woran ich mich natürlich hielt.

Auf dem Rückweg ging ich nochmal an meinem Lieblings Teigtaschen-Verkäufer vorbei, den ich vorher schon 2mal besuchte, und fand mich zwischen 10-15 Chinesen wieder, die um einen kleinen Tisch standen, mit dem Geld rumfuchtelten und Dinge schrien, um etwas aus der riesen Pfanne zu bekommen, die grad fertig wurde. Aufgrund nicht vorhandener Chinesischkenntnisse stand ich nun vor einem Problem. Wie sollte ICH auf mich aufmerksam machen, wenn ich nicht mal schreien konnte wieviel ich von was will!? Die Leere in der Pfanne breitete sich weiter aus, was mich dazu bewegte einfach mitzumischen mit mir bekannten Wörtern, die nur aus „Hey.“, „Hey?“, HEY!!!“ in Kombination mit dem Geldfuchteln bestanden, was komischerweise sogar funktionierte! Glücklich mit ein paar Leckereien machte ich mich wieder zum Bund, setzte mich ein wenig auf eine Treppe, aß und schaute mir die Skyline an, bis es dann irgendwann mit der letzten Metro ins Hotel ging.

Cloud 9, Hyatt Hotel im Jin Mao Tower (27.09.10)

Veröffentlicht in Uncategorized am Oktober 8, 2010 von Philipp A.

Eigentlich wollte ich nicht erst um 15 Uhr aus dem Haus, sondern vorher ein wenig Fotos machen gehen und danach in Ruhe zur Bank, essen und hierher in den Jin Mao Tower, in dem ich grad sitze und die Berichte schreibe, aber irgendwie hatte ich verpennt, dass ich wieder im ewig weit entfernten Hotel am anderen Eck sitze und so schnell nicht dorthin komme, wie zunächst geplant.

Letztendlich hab ich mir dann bei Burger King 1-2 Burger reingehauen, bin zur Bank und war dann gegen 19 Uhr in Pudong vorm Hotel. Dann zielstrebig in den Fahrstuhl in den 54sten zur Lobby des Hyatt-Hotels, von da aus in den 85. in den Bar- und Restaurantbereich, und nach Nachfrage und Begleitung zum nächsten Fahrstuhl dann in den 87. In die Bar „Cloud 9“. Ich hab mich die ganze Zeit unwohl gefühlt, da es alles so enorm gehoben ist, Klasse hat, man in Deutschland ein Vermögen für so eine Bar mit dem Ausblick bezahlen würde, und schon der Weg hier rein so bonzenmäßig war. Aber ich fühl mich sehr wohl muss ich sagen, mir wurde sofort ein Adapter gebracht für meinen Laptop, die Cocktails sind lecker, der Ausblick unglaublich, die Musik entspannend, und es gibt keine 100 Touristen die überall rumrennen. Ich finde sowas muss man mal nutzen, wenn man die Möglichkeit dazu hat, auch wenn es teuer ist…im Vergleich ist es nichts und den Preis wert. Habe jetzt den 3. Cocktail für 90-98 Yuan, was in etwa 34€ ergibt, dafür, dass ich hier gleich seit 3 Stunden sitze, und ich mich von Kopf bis Fuß wohl fühle, obwohl ich alleine bin und kein Bock mehr auf China habe, einen schönen Abend hab.


Morgen früh geht es zum Sonnenaufgang an den Bund um die Menschen beim TaiChi zu fotografieren, was ich seit Beginn der Reise vor mir hergeschoben habe, danach vielleicht in die Altstadt, oder ich grase ein paar Parks und den Jade-Buddha-Tempel ab, sowie den Blabla-Garden, damit ich auf jeden Fall noch etwas sehe, bevor ich am Mittwochmorgen endlich wieder nach Hause fliege. Es war eine tolle Reise, aber irgendwann vergeht einem natürlich auch die Lust, wobei ich glaube, dass ich mit den Anderen, wenn sie auch noch geblieben wären, noch Lust hätte ein bisschen was zu sehen. Auf die 2 Monate Hamburg nach meiner Ankunft freu ich mich aber auch schon, gottseidank komm ich damit nicht direkt zurück in den Alltag, das würd mich bestimmt nach kürzester Zeit langweilen nachdem ich hier jeden Tag Abwechslung hatte.

Verabschiedung (26.09.10)

Veröffentlicht in Uncategorized am Oktober 8, 2010 von Philipp A.

Der heutige Tag bestand lediglich aus herumlaufen mit Fatih, auf der Suche nach der geilen Massage der letzten Tage, die er aber nicht mehr fand, was im Regen nicht so dolle war. Danach trafen wir uns mit den anderen in dem schicken Restaurant, in dem ich zu Beginn mit Long und Markus essen war. Gegen 17 Uhr verschwanden dann schlussendlich alle Schiffbauer, ich zog um in mein Hotel vom Beginn meiner Reise und verbrachte den restlichen Stunden am Laptop mit der Tagesplanung für heute und Serien auf dem Laptop. An meinen Flachbildfernseher im Hotel kann ich sogar meine externe Festplatte über USB anschliessen und Daten abspielen hab ich festgestellt, Videoformate kennt er aber leider nicht.

Magen, Unibesichtigung & “Besäufnis” mit Kinderbier (25.09.10)

Veröffentlicht in Uncategorized am Oktober 8, 2010 von Philipp A.

Abgesehen von den Magenkrämpfen ging es mir wieder super, also sah ich keinen Grund von der letzten gemeinsamen Veranstaltung Zuhause zu bleiben, Gott sei Dank denk ich mir im Nachhinein, da es mit einer der besten Abende in den 10 Tagen Exkursion war.

Angekommen in der zu besichtigenden Universität besichtigten wir zunächst den Wellentank, der anscheinend eine genaue Kopie des Tanks von Marin ist, genau wie der Durchlauftank, den wir jedoch nicht sehen konnten, der wohl dem Tank der HSVA in Hamburg zufälligerweise sehr stark ähnelt. Es folgte zum wiederholten Mal eine Vorstellung inklusive Präsentationen im Konferenzraum bis es zum gemeinsamen Essen ging, wo wir dann an gemischten Tischen mehr in Kontakt mit chinesischen Studenten kamen.

Zunächst war ich von den letzten Studenten voreingenommen, aber mit den diesmaligen hatten wir enormen Spaß, ungezwungenen Gesprächsstoff und ein meinem Tisch einen kleinen Studenten, der sein 2,5%iges Bier nichtmehr vertrug, als er eine halbe Stunde zu jedem „EX!“ rief und sich sein Glas in den Rachen kippte.

Nach einem Haufen Fotos miteinander, unter anderem mit dieser enorm süßen chinesischen Studentin, wie nicht nur ich fand, mussten wir aber diesmal aber leider auch schonwieder ziemlich früh los, da noch welche zum Flughafenhotel gebracht werden sollte, um eigentlich am 26. Nach Hong Kong zu fliegen.

Aus Hong Kong ist dann dummerweise aber auch nichts geworden, da es dort eine Taifunwarnung gab und die Flüge gestrichen wurden.

Gartenstadt Suzhou mit…Pizza (22.09.10 und 23.09.10)

Veröffentlicht in Uncategorized am Oktober 8, 2010 von Philipp A.

Die Gartenstadt Suzhou stand auf dem Plan. Da ich vergessen hatte all meine Akkus zu laden und der einzige geladene im Koffer lag, wo ich ihn drin vergaß, konnte ich lediglich zu Beginn Fotos machen, als wir 2 Stunden Zeit hatten durch das Wasserdörfchen zu laufen. Die 2 Stunden umfassten jedoch nur 1-2 kleine Gassen und Pizzahut, der größte Fehler der letzen 11 Tage. Der Trupp bestehend aus Micha, Fatih, Jan, Thomas, Julian und mir war genau richtig, aber es war beschissenes Wetter, zu wenig Zeit und zu viel schlechte Pizza.


Da wir angenommen hatten, dass die großen Pizzen bei den schmächtigen Leuten in Shanghai nicht so groß sein können bestellten wir diese alle, obwohl ich überhaupt keinen Hunger hatte. Die Pizza war dann 1.riesengroß und hatte 2. Einen dicken fetten Käserand, den ich allein schon nicht auf bekommen hätte. Nach der Hälfte ohne Rand hab ich mir schliesslich den Rest einpacken lassen mit der Hoffnung mich abends drauf freuen zu können. Von den anderen schaffte lediglich Julian sein Ungetüm und mit Haaren und Beinen, Magenprobleme, bzw. Scheisserei erwischte später dann aber jeden. Als kleinen Gag exte Fatih dann auch noch ein halbes Fläschchen Tabasco ohne Einsatz.


In den Gärten, die wir nach einer kurzen Busfahrt besuchten, hatten dann viele ein Rendevouz mit der Porzellanschüssel, ich persönlich verliebte mich nach Jans Empfehlung dann aber Hals über Kopf ins simple Loch im Boden. Mit ein bisschen Technik schaffte man es da ohne Umstände sein Business zu erledigen, ohne auch nur Irgendetwas zu berühren. Das mit dem “kein Klopapier haben” ist dann wieder eine andere Sache.

Später in Shanghai liessen Jan und ich uns dann mal ausnahmsweise auf einen ruhigen Abend ein mit „How I met your mother“ und Nudelsuppe, da mein Magen mittlerweile schon recht große Probleme machte.

23.09.

Heute ging es los. Nach dem Aufwachen sah ich erstmal schwarz. Mir war schwindelig, ich hatte Magen-Darm-Krämpfe, Durchfall, Schüttelfrost und wie es sich für mich anfühlte auch noch Fieber. Wie es jeder normale Mensch in der Situation machen würde…schmiss ich mir einen Fruchtcocktail aus 4 verschiedenen Medikamenten mit einem Happen zu essen ein und ging trotzdem mit den anderen los, bevor ich den ganzen Tag im Bett vergammele. Das stellte sich dann als Fehler aus, ich zählte jede Minute bis ich wieder in mein Bett kam, wo es dann gegen 15 Uhr auch endlich zu kam, und wo ich die nächsten 48 Stunden ohne große Unterbrechungen verbrachte und mich bis auf ein paar verbleibende Magenkrämpfe komplett auskurierte. In der Zeit gingen die anderen zu einer wohl unglaublichen Massage, in mein Liebling- Teppanyaki-Restaurant und abends 2 Mal in den Schuppen, in dem ich hier jetzt sitze beim Schreiben.

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